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Das Optimum immer im Fokus

Spezialisten helfen bei Altersweitsicht und anderen Problemen

Dr. Bernhard Febrer Bowen arbeitet mit hochpräziser Technik. Fotos: Dr. Bernhard Febrer Bowen | Augerlin MVZ GmbH, DuxX/Shutterstock.com

Irgendwann kommt die Zeit, wo der eigene Arm gar nicht mehr lang genug ist, um die Speisekarte im Restaurant so weit wegzuhalten, dass man alles lesen kann. Autofahren im Dunkeln wird beschwerlicher, weil Lichter verschwimmen, Straßenschilder sind teils aus der Nähe genauso schlecht zu erkennen wie aus der Ferne. Dann hat uns die Altersweitsicht eingeholt. Über 50 Prozent aller Menschen im Alter ab 45 Jahren brauchen eine Lesebrille.

Ab 45 mit Lesebrille

Um andere Faktoren mit auszugleichen, häufig sogar eine Gleitsichtbrille. Rund 10 Prozent der Betroffenen kommen aber, auch nach längerer Testphase, mit ihrer Gleitsichtbrille nicht klar. Viele andere wollen auch gar keine Brille – sie stört im Job, beim Sport, in der Freizeit. Sie geht im Zweifelsfall kaputt oder ständig verloren. Ihnen kann geholfen werden!

Dr. Bernhard Febrer Bowen ist Augenarzt. „Wir sind Spezialisten für die Behandlung der Altersweitsichtigkeit“, sagt er und erklärt: „Diese Art der Weitsichtigkeit ist ein Elastizitätsverlust der Augenlinse. Mit zwei verschiedenen Verfahren können wir die Notwendigkeit einer Brille rückgängig machen.“
Der Augenexperte erklärt: „Entweder verändern wir die Hornhautoberfläche des Auges oder wir setzen mono- bzw. multifokale künstliche Linsen ein.“

Welches Verfahren angewandt wird, hängt von vielen Faktoren ab: vom Patienten, seinem Beruf, den Anforderungen an die Augen, dem Gesundheitszustand und vielem mehr.

Febrer: „Wir vermessen zuerst das Auge, machen eine ausführliche Anamnese und erörtern zusammen mit dem Patienten, wie er seine Augen hauptsächlich nutzt.“ Dabei sei es ein riesiger Unterschied, ob jemand als LKW-Fahrer nachts auf der Autobahn weite Strecken fährt oder ganz aus der Nähe in Feinarbeit „Schweizer Uhren“ repariert. Fakt ist: Je jünger ein Patient und je klarer seine Augenlinse noch ist, desto eher kommt für ihn das Augenlaser-Verfahren „Presbyond“ infrage. Ab dem 45. Lebensjahr kann man so die Brillenwerte schonend weglasern und obendrein sogar noch die Tiefenschärfe erhöhen.

Wer braucht wofür seine Augen?

Ist die Augenlinse jedoch schon getrübt, tendiert man eher dazu, sie auszutauschen. Dies ist meist mit Mitte/Ende 60 der Fall. Häufig ist bei diesen Patienten auch das Kontrastsehen deutlich reduziert.  
    
Bei Ersatz der Linsen wird häufig auf sogenannte multifokale Linsen zurückgegriffen. Sie lassen sehr gut in die Nähe und im Computerabstand, aber trotzdem auch in die Ferne blicken. Der Nachteil ist hierbei jedoch der „Heiligenschein“, den diese Linsen im Dunkeln bei blendenden Lichtern erzeugen. Das liegt daran, dass sie ringförmig aufgebaut sind.

LKW-Fahrer und andere, die häufig im Dunkeln arbeiten müssen, bekommen daher eher EDOF-Linsen eingesetzt. Diese haben eine erhöhte Tiefenschärfe, lassen so in die Weite und im mittleren Bereich gut sehen. Aber auch die Nähe kann gut ausgeglichen werden. „Wir haben ja zum Glück zwei Augen“, sagt Dr. Febrer Bowen. „Und so können wir eine Linse für die Ferne und die mittlere Entfernung und eine für die mittlere Entfernung und für die Nähe einsetzen. Das Gehirn bringt beide Bilder zusammen: es entsteht ein Bild. Bei den Patienten erreicht das Verfahren eine 97- bis 99-prozentige Akzeptanz.“

Laser oder Linse: Verschiedene Verfahren mit unterschiedlicher Tiefenschärfe bringen jedem eine bessere Sicht.

Auch zur Mitbehandlung einer bereits vorhandenen Kurzsichtigkeit sind beide Verfahren gut geeignet. Nach einer Brillen- und Augenlinsen-Untersuchung kann zum Beispiel erst einmal ein Auge gelasert und Kurz- sowie Weitsichtigkeit korrigiert werden. Danach kommt bei Bedarf das andere Auge dran.

Dr. Febrer, der auch Gründungspräsident der Internationalen Gesellschaft für Altersweitsichtigkeit ist, nimmt die Angst vor solchen Eingriffen: „Unsere Operationen sind nachjustierbar, da wir Linsen austauschen oder die Augen bei Bedarf nachlasern können.“

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen diese Verfahren leider nur bei nachgewiesenem Grauem Star. Private Kassen handhaben das sehr unterschiedlich. Im Schnitt kosten Linse oder Lasern zwischen 2000 und 3000 Euro pro Auge, um endlich wieder den guten Durchblick zu haben!

Augenärzte am Platz der Luftbrücke

Das Optimum immer im Fokus Image 2
Dr. Bernhard Febrer Bowen
Manfred-von-Richthofen-Str. 8
12101 Berlin
Tel.: (030) 786 60 62
info@augen-arzt-berlin.de
www.augen-arzt-berlin.de

Leistungen
■ Implantierbare Kontaktlinse (ICL)
■ Lesen ohne Brille – Altersweitsichtigkeit
■ Femto-LASIK, Relex/Smile, Non-touch PRK, Presbyond
■ Multifokale Linse, EDOF Linsen
■ Grauer Star (Katarakt), auch mit dem Femtolaser

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