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Berliner Ärztemagazin 

Die neue Hüfte – durchs Schlüsselloch geschoben

Muskelschonende OP-Techniken für künstliche Gelenke

Gunar Behnke und Marc Gerstner besprechen im OP den Einsatz eines neuen Hüftgelenkes Fotos: Marion Hunger

Meist sind Patienten, die in die Endoprothetik- Sprechstunde der Asklepios Klinik Birkenwerder kommen, 60 Jahre oder älter. Bei ihnen sind Hüfte oder Knie so verschlissen, dass sie ein neues Gelenk brauchen. Aber auch Jüngere, z.B. nach Unfällen, Voroperationen mit Hüftdysplasien oder nach jahrelangem Leistungssport, brauchen manchmal schon eine Endoprothese.

„Alles erhalten, was erhaltenswert ist“

Was uns auszeichnet“, erklärt Departmentleiter Gunar Behnke, „ist gerade bei der Implantation des neuen Hüftgelenkes das muskelschonende Operieren. Wir nutzen kleine Muskellücken, um das künstliche Gelenk vorsichtig minimalinvasiv an seinen Platz zu bringen.“

Rund 600 künstliche Hüft- und Kniegelenke werden jährlich im zertifizierten Endoprothetik-Zentrum Birkenwerder eingesetzt. Zehn Prozent davon sind „Wechsel-Operationen“. Durch Verschleiß, durch Lockerungen oder Knochenbrüche im Bereich der Prothese, Infektionen oder aus anderen Gründen muss ein Kunstgelenk irgendwann „gewechselt“ werden. Auch darin sind die Ärzte hier hochspezialisiert.
   
Gunar Behnke (links) und Marc Gerstner auf dem hellen Wandelgang im Asklepios Klinikum Birkenwerder
Gunar Behnke (links) und Marc Gerstner auf dem hellen Wandelgang im Asklepios Klinikum Birkenwerder
In täglichen ambulanten Sprechstunden kann sich jeder Patient vorstellen. Zeitnah erfolgt die modernste Diagnostik und der Patient wird zu operativen und nichtoperativen Therapien beraten.

Beim Kniegelenk wird weichteilschonend von vorn, an der Kniescheibe vorbei gearbeitet. Der Vorteil hier: am Knie kann man „alles erhalten, was erhaltenswert ist“, so Behnke. Es werden nur die Teile ersetzt, die wirklich kaputt sind. Oftmals kann auch durch gelenkerhaltende Eingriffe, wie eine knöcherne Beinbegradigung, die Implantation eines Kunstgelenkes noch hinausgezögert werden.

Im Department gibt es keine großen Hierarchien. Dadurch arbeiten die Ärzte eng zusammen. Auch niedergelassene Ärzte operieren hier und können ihre Patienten in den Praxen gut nachversorgen. Die Zusammenarbeit mit Reha-Kliniken sorgt für eine optimale Nachbehandlung. In einem angeschlossenen MVZ übernehmen sogar die Operateure selbst die Vor- und Nachsorge-Sprechstunden.
   

Asklepios Klinik Birkenwerder + Asklepios MVZ Birkenwerder

Die neue Hüfte – durchs Schlüsselloch geschoben Image 1
16547 Birkenwerder
Tel.: (03303) 522 - 0
info.birkenwerder@asklepios.com

Schwerpunkte
■ Zertifiziertes EndoProthetikZentrum
■ gelenkerhaltende Operationen
■ Künstlicher Gelenkersatz Hüfte, Knie, Sprunggelenk, Ellenbogen
■ Revision / Wechseloperationen Gesetzliche Krankenkassen Private Krankenversicherung Selbstzahler
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