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Berliner Ärztemagazin 

In einer anderen Welt

Minimale Narkose, maximale Betreuung

Für Dr. Heiko Spank steht die positive Patientenbegleitung im Mittelpunkt Foto: Marion Hunger

Entspannt einen Naturfilm schauen, während das OP-Team eine Knieprothese anbringt? Das geht dank Teilnarkose und ist für die Mehrheit der Patienten möglich, die sich in der Klinik für Spezielle Orthopädische Chirurgie und Unfallchirurgie am Berliner Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum behandeln lassen.

„Die meisten Patienten, die zu uns kommen, sind nicht im eigentlichen Sinne kranke Menschen. Sie haben lediglich ein Gelenkproblem, bei dem wir ihnen helfen“, so umreißt Dr. Heiko Spank, Leiter der Klinik für Spezielle Orthopädische Chirurgie und Unfallchirurgie am Berliner Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum, seine Behandlungsphilosophie. Die Idee dahinter: Ein ganzheitliches Menschenbild, bei dem der Einzelne schon vor der eigentlichen Operation ganz im Vordergrund steht. Mit diesem Konzept hat die Klinik, die Teil der Berliner Vivantes Gruppe mit über 16.000 Beschäftigten und neun Standorten in Berlin ist, seit vielen Jahren Erfolg. Die Vivantes Gruppe ist die derzeit größte kommunale Klinikgruppe in Deutschland.

„Der gesunde Mensch durchläuft bei uns einen Prozess.“

Der grundsätzliche Ansatz von Heiko Spank und seinem 21-köpfigen Ärzteteam, das von 32 Pflegefachkräften unterstützt wird, lautet also: Patienten kommen gesund zur Behandlung – sie haben nur ein Gelenkproblem – und durchlaufen den gesamten Prozess als gesunde Menschen. „Schon zu Beginn wollen wir sie auffangen und ihnen alle Befürchtungen nehmen, dass sie nun lange bettlägerig sein werden. Denn der Gedanke, krank zu sein, ist genau der falsche. Wir holen die Patienten also schon vor der Operation genau da ab“, erläutert Heiko Spank. Rund 700 Hüft- und Knieersatzoperationen führen er und sein Team im Jahr durch, insgesamt finden 2500 stationäre Behandlungen jährlich statt. Alle Patienten erhalten vorab Einzel- oder Gruppentermine, in denen ihnen der Ablauf und die folgende Reha, die auf dem Klinkgeländen stattfindet, erläutert werden. Auch Gehhilfen erhalten sie bereits vorab in die Hand und werden ermuntert, damit zu gehen oder Treppen zu steigen, denn, so Heiko Spank: „Nach der OP sind viele damit überfordert. Also bereiten wir sie vor.“ Das richtige Know-How mit auf den Weg geben, das ist der Schlüssel für den Erfolg der Operationen und zeichnet das Konzept der „Enhanced Recovery“, übersetzt etwa: optimierte Genesung, aus, das Heiko Spank und sein Team am Vivantes Auguste-Victoria-Klinikum verfolgen. Dazu zählt auch die Wahl der optimalen Narkose.

„Tierfilme statt Vollnarkose“

Spinalanästhesie statt Vollnarkose – das ist ein weiteres Erfolgsrezept von Dr. Heiko Spank: „Gegen eine Teilnarkose spricht in der Regel nichts, außer medizinischen Gründen, etwa wenn früher bereits eine OP am Rückenmark stattgefunden hat“, ist er überzeugt. Über 60 Prozent aller Operationen an den unteren Extremitäten werden in seiner Klinik in Teilnarkose durchgeführt. Die Angst der Patienten, eventuell Eindrücke von der Operation mitzubekommen, ist unberechtigt. Denn sie werden mit einer Videobrille und Kopfhörern von der Außenwelt abgeschirmt und können während des in der Regel nur 45 Minuten dauernden Eingriffs ganz nach Wunsch einen Spielfilm oder eine Tierdokumentation genießen. Die kurze OP-Dauer, gleich ob es sich um eine Knie- oder Hüftendoprothetik handelt, basiert auf der strengen Standardisierung der Eingriffe. „So minimieren wir die Narkosezeit, gleich ob Teil- oder Vollnarkose. Und indem wir die Vollnarkose vermeiden, vermeiden wir auch die Verbreitung von Aerosolen. In Zeiten von Corona sicher ein zusätzlich wichtiger Aspekt“, schildert Dr. Heiko Spank.

Unverzichtbar sind Vollnarkosen natürlich bei chirurgischen Eingriffen in anderen Körperbereichen, wie etwa der Schulter. Im Bereich der Schulteroperationen arbeitet das Team von Heiko Spank ausschließlich minimalinvasiv und hat auf diesem Gebiet eine hohe Spezialisierung erreicht.
  

Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung

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Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum
Rubensstraße 125
12157 Berlin Schöneberg
Tel.: (030) 130 20 2391
avk.orthopaedie@vivantes.de
Fax.: + 49 30 130 20 – 3932
PC-Fax.: + 49 30 130 29 20 23 91
www.vivantes.de

Besonderheiten
■ Minimalinvasive Techniken
■ Enhanced Recovery-Programm
■ Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung
■ Vollständig geschlossene Behandlungskette mit MVZ, Klinik und Reha

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