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Sofortimplantologie: Innerhalb von 24 Stunden wieder vollbezahnt

Oralchirurgie & Implantologie - ELENI KAPOGIANNI M.SC. - Oralchirurgie Kapogianni

Kapogianni arbeitet in ihrer Praxis mit High-Tech-Geräten und setzt einen digitalen Workflow ein. Fotos: Simon Pauly

Wer einen Zahn verliert, der wünscht sich schnell einen passenden Ersatz. Doch bis ein Zahnimplantat eingesetzt, eingeheilt und mit einem neuen Zahn komplett versorgt ist, kann es bis zu einem Jahr dauern – viel zu lange, findet Oralchirurgin Eleni Kapogianni. Deshalb hat sie ihren Schwerpunkt auf die sogenannte Sofortimplantologie gesetzt.

Es ist Samstagnachmittag und Eleni Kapogianni sitzt im Auto, sie ist auf dem Rückweg von einem Kongress. „Es war wirklich spannend“, sagt sie bestens gelaunt, „und es hat enorm viel Freude gemacht, bei den Kongressvorträgen zuzuhören: Es ging um die neuesten Methoden in der Implantologie – genau mein Thema.“
Eleni Kapogianni M.Sc. ist Fachzahnärztin für Oralchirurgie, zertifizierte Implantologin und Parodontologin
Eleni Kapogianni M.Sc. ist Fachzahnärztin für Oralchirurgie, zertifizierte Implantologin und Parodontologin
Spezialistin für die schwierigen Fälle

Tatsächlich ist Frau Kapogianni eine Expertin auf diesem Gebiet. Sie hat nach ihrem Zahnmedizin-Studium und der Spezialisierung zur Fachzahnärztin für Oralchirurgie noch einen Master im Bereich Implantologie absolviert. In ihrer Charlottenburger Praxis hat sie es häufig mit besonders herausfordernden Fällen zu tun: „Ich habe natürlich auch einfache Fälle, aber viele kommen mit einer wirklich schwierigen Ausgangssituation zu mir.“ Sei es ein plötzlicher Zahnverlust, zu wenig Knochenangebot für eine Implantation oder die Rehabilitation bei umfangreichen Zahnverlusten.

Manche Patienten bekommt sie von Kollegen überwiesen, bei diesen Fällen könne man häufig eigentlich kaum noch etwas machen: „Aber genau diese Herausforderungen finde ich ja so spannend – und bisher gab es noch keinen Fall in meiner Praxis, wo die Zahnsituation und damit letztlich auch die Lebensqualität der betroffenen Patienten nicht ganz erheblich verbessert werden konnte.“ Um das „Unmögliche“ möglich zu machen, arbeite sie ausschließlich mit neuesten Methoden der Implantologie.
In die Praxis kommen viele Patienten, die eine lange Leidensgeschichte hinter sich haben
In die Praxis kommen viele Patienten, die eine lange Leidensgeschichte hinter sich haben
Herkömmliche Methoden sind zeitintensiv und teuer

„Bisher war und ist es in der Implantologie häufig so, dass man sehr lange warten muss“, erklärt Frau Kapogianni: „Wer einen abgebrochenen Zahn hat, etwa einen Frontzahn, dem muss zuerst der verbliebene Restzahn gezogen werden. Dann muss der Knochen komplett ausheilen, das dauert bis zu sechs Monate und dieser Vorgang lässt sich leider auch nicht beschleunigen.“

Danach wird das Implantat eingesetzt – und es folgen weitere sechs Monate Wartezeit, in denen es festwächst. Insgesamt muss der Patient also rund ein Jahr aushalten, bis sein Zahnimplantat wirklich fest im Mund sitzt und mit dem endgültigen Zahnersatz versorgt wird. Zudem können Knochen und Weichgewebe im Mund dabei so stark geschädigt werden, dass vor allem weitere Korrekturen des Weichgewebes durch OPs nötig werden, um ein ästhetisch schönes Ergebnis zu erzielen.
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Sofortimplantate schonen Knochen und unterstützen das Zahnfleisch

„Die herkömmliche Methode kostet tatsächlich sehr viel Zeit, erfordert eine große Anzahl an Sitzungen und kann dazu noch langwierige Weiterbehandlungen nach sich ziehen“, sagt Frau Kapogianni. Zudem ist sie durch die vermehrt notwendigen Eingriffe preisintensiver. Deshalb hat die Oralchirurgin sich entschlossen, in ihrer Praxis grundsätzlich mit neuesten Erkenntnissen und OPMethoden zu arbeiten. „Ich arbeite nun schon seit mehreren Jahren vorrangig mit der Sofortimplantologie, wenn die anatomischen Voraussetzungen gegeben sind“, erklärt sie.

Dabei erhalten die Patienten unmittelbar nach der Zahnentfernung ihr neues Implantat, Knochen und Zahnfleisch werden geschont und dadurch gestützt und erhalten. Doch wie ist das überhaupt möglich? „Das Ganze funktioniert dank der Weiterentwicklung der Zahnimplantate“, sagt Frau Kapogianni, „die modernen Modelle haben ein anderes Gewinde, eine andere Mechanik und können sogar das Wachstum der Knochenzellen anregen.“ Damit sind sie schonender für den Knochen und können sofort eingesetzt werden.

Auch das Zahnfleisch profitiert von dieser Art der Behandlung: Ein Sofortimplantat hilft dabei, das Weichgewebe zu erhalten und zu stützen.

Möglich für praktisch alle Patienten und alle Arten von Zahnverlust

„Ich bin absolut überzeugt davon“, sagt Frau Kapogianni. Wer zu ihr in die Praxis komme, der erhalte daher meist eine Sofortimplantologie. „Ich schaue mir dafür genau die aktuelle Situation im Mund an, fertige einen digitalen 3D-Scan und ein dreidimensionales Röntgenbild an – so sehe ich direkt, wie die Zähne sitzen, und vor allem erfahre ich mehr über die Knochensituation des Patienten.“

Denn auch wenn sich die Sofortimplantologie grundsätzlich für alle Arten von Zahnverlust und alle Patienten eigne, sei es unbedingt notwendig, dass ausreichend Knochen vorhanden und auch die Knochenqualität zufriedenstellend sei. Seien diese beiden Bedingungen erfüllt, sei der Einsatz eines Sofortimplantats möglich und sie könne sich direkt an die Arbeit machen.

Schnelle Umsetzung dank High-Tech in der Praxis

„Der Patient erhält zuerst eine Lokalanästhesie“, sagt sie. Dann entferne sie, falls nötig, den verbliebenen Zahn – und setze noch in derselben Sitzung ein Implantat ein. Um das richtig zu machen, brauche es viel Erfahrung: „Es kommt sehr stark aufs richtige Drehmoment an. Ich muss genau wissen, wie ich das Implantat wo und mit wieviel Druck einsetzen kann, damit es ausreichend Halt im Knochen findet – und der Belastung durch einen sofort getragenen Zahn standhalten kann.“

Ist das geschafft und das Implantat richtig eingesetzt, scannt Frau Kapogianni den Mund des Patienten erneut ab: „So kann die Software berechnen, wie die einzusetzende Zahnkrone aussehen sollte.“ Anhand dieser Daten kann sie die Zahnkrone mit einem 3DDrucker passend ausdrucken. Nur wenige Stunden später hat Frau Kapogianni dann die fertige Krone für den Patienten vorliegen und kann sie einsetzen. „Idealerweise ist die gesamte Behandlung innerhalb eines Tages abgeschlossen – dank der Hightech-Geräte und dank des digitalen Workflows“, erklärt sie.

Auch deswegen seien praktisch alle Patienten sehr zufrieden mit ihren Sofortversorgungen. „Ich hatte schon einige, die auf dem Zahnarztstuhl in Freudentränen ausgebrochen sind – insbesondere diejenigen, bei denen nicht nur ein Zahn implantiert wurde, sondern die eine Komplettrehabilitation hinter sich hatten, bei denen also das gesamte Gebiss rekonstruiert wurde. Das hat mich dann selber gerührt.“
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Eleni Kapogianni , M.Sc.
Oralchirurgie Kapogianni & Kollegen

Fachzahnärztin für Oralchirurgie
Master of Science of Implantology
Zertifizierte Implantologie und Parodontologie
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