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Extra: Toplagen in Berlins Süden

Berlins Süden: Hines Immobilien baut Wohnungen beim Südkreuz

Am Südkreuz entstehen in einem neuen Quartier neben Büro- und Gewerbebauten auch Wohnungen

Gute Nachbarschaftsbeziehungen sind den Entwicklern des neuen Quartiers wichtig. FOTO: HINES IMMOBILIEN

Jörn Käsebier  

Manchmal gibt die Form schon den Namen vor: So kennt man in Berlin den Flaschenhalspark, die Hufeisensiedlung und auch die Schöneberger Linse. Diese erstreckt sich in Form der Hülsenfrucht zwischen Sachsendamm, dem S-Bahnhof Schöneberg und dem Südkreuz. Die gute Anbindung an den Bahn- und Fernreisebusverkehr, aber auch an die Autobahn und den Nahverkehr machen diese Lage attraktiv. So verwundert es nicht, dass am Südkreuz rege gebaut wird.  

Der Investor Hines gehörte zu den ersten, die an den Standort glaubten. Er lässt ein ganzes Mischquartier errichten. Die Gewerbe- und Büroflächen sind fast fertiggestellt, doch auch bei den Wohnungen gibt es Fortschritte. Das zeigte sich Anfang August, als der Projektentwickler zum Quartiersfest lud.

Dort präsentierte er die Pläne für den Bau von 665 Wohnungen. Sie sollen ein bis vier Zimmer haben und 16 bis 115 Quadratmeter groß sein. Knapp ein Drittel der Wohneinheiten werden Mikroapartments für Studenten, also möblierte Wohnungen. Bei 116 Einheiten handelt es sich um geförderte Wohnungen.
Buwog Group
„Unser Ziel ist es, in bester Berliner Tradition eine vielfältige Durchmischung zu erreichen, das Miteinander lebendig zu gestalten und den zukünftigen Bewohnern maximale Wohn- und Lebensqualität zu fördern“, sagte Christoph Reschke, Co-Geschäftsführer Deutschland von Hines Immobilien, beim Fest.

Für dieses Miteinander der künftigen rund 1200 Bewohner geht der Investor ungewöhnliche Wege. Die Errichtung einer Kita, ein begrünter Innenhof und Platz für Sharing-Angebote gehören bei großen Neubauvorhaben schon zum Standard. Doch in der Linse geht es noch einen Schritt weiter. So ist im Innenhof ein Pavillon geplant, den die Bewohner für Feiern und als Außenküche nutzen können.

Für Sportler wird es einen Fitnessraum sowie Boulderwände geben. In einem Musikzimmer dürfen sich Pianisten und Schlagzeuger arrangieren. Und besonders Freiberufler werden sich freuen, dass auch Co-Working-Plätze vorgesehen sind.

All diese Annehmlichkeiten und Gemeinschaftsangebote sind dabei so gehalten, dass sie bei Bedarf nach der Fertigstellung der Wohnungen im kommenden Jahr noch angepasst werden können.

Das Quartier von Hines ist nicht das einzige am Südkreuz. Mitte August wurde der Grundstein für den angeblich größten Holz-Hybridbau Deutschlands gelegt. Bis Anfang 2021 soll hier ein Ensemble aus zwei siebengeschossigen Gebäuden und einem Solitär entstehen. Der Energiekonzern Vattenfall will sie zu seiner neuen Deutschlandzentrale machen.

Auch die BSR planen ihren Umzug der Zentrale. Derzeit liegen die Pläne für die Errichtung eines Bürokomplexes samt angeschlossenem Hotelturm noch beim Aufsichtsrat. Fest steht bereits, dass der Recyclinghof am Südkreuz verschwinden wird.
  
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