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Berlins Autorin Martina Haas zum Buch „Crashkurs Networking“ und dem Soho-House

Berlin gilt mittlerweile als deutsche Hauptstadt der Netzwerke. Die Vereinigungen sind unterschiedlich, doch sie verfolgen alle den gleichen Zweck: Sehen und gesehen werden und die Karriere vorantreiben

Gute Aussicht: Im Soho House, einem der schönsten Clubs der Stadt, trifft man auf interessante Menschen.                    FOTO: PA/360-BERLIN/ JENS KNAPPE

Theresia Baldus 

Seit Wochen sind die Segel-, Tennis- und Golfclubs gut besucht. Kein Wunder, das Wetter ist schön, Bewegung an der frischen Luft macht Spaß – und mit ein bisschen Glück fördert man auch noch seine Karriere oder schließt das Geschäft seines Lebens ab. Denn die Sportvereine sind weit mehr als Freizeitstätten. Sie sind die perfekten Orte zum Netzwerken. Und Vitamin B ist (fast) alles, um beruflich nach oben zu kommen.

"Netzwerken ist Pflicht. Wer nicht nach draußen geht, wird übersehen."

Martina Haas, Autorin des Buchs „Crashkurs Networking“

Vorzeigbarer Schick: Nicht nur zur Fashion Week sieht man sich im exklusiven China Club (oben). FOTO: PA/FREDERIC KERN/ GEISLER-FOTOPRESS
Vorzeigbarer Schick: Nicht nur zur Fashion Week sieht man sich im exklusiven China Club (oben). FOTO: PA/FREDERIC KERN/ GEISLER-FOTOPRESS
Sportlich vereint: Golf ist eine gute Plattform zum Netzwerken – wie der Moderator Matthias Killing (l.) und der Schwimmer Thomas Rupprath (r.) beweisen. FOTO: PA/BRITTA PEDERSEN/DPA
Sportlich vereint: Golf ist eine gute Plattform zum Netzwerken – wie der Moderator Matthias Killing (l.) und der Schwimmer Thomas Rupprath (r.) beweisen. FOTO: PA/BRITTA PEDERSEN/DPA
Darüber hinaus gilt: Branchennetzwerke sind eine gute Anlaufstelle für Anfänger. Vor allem für den fachlichen Austausch sind sie laut Expertin Haas unverzichtbar. Für Inspirationen darüber hinaus empfiehlt sie andere Vereinigungen und Events. Wichtig ist hier wie dort aber eins: Dass man sich einbringt. Wer nur in der Ecke sitzt und am Sprudel nippt, kann gleich zu Hause bleiben. „Man muss immer erst einmal in Vorleistung gehen“, sagt Haas.

Das gilt auch für soziale Netzwerke, eine gute Ergänzung zur Präsenz vor Ort. Aber eben nur eine Ergänzung. Zumal in Berlin, wo die Möglichkeiten, nach draußen zu gehen, so vielfältig sind. Und immer vielfältiger werden. Mehr und mehr Clubs entstehen, Netzwerke vergrößern sich. Ganz aktuell etwa, zum zehnjährigen Jubiläum, breitet sich AusserGewöhnlich Berlin aus. Bislang trafen sich die Mitglieder und Gäste an wechselnden Orten. Seit wenigen Tagen haben sie laut Initiator Alexander Wolf eine ständige Anlaufstelle im The Grand. Und nicht nur sie. Mit der Eröffnung von „1842 – Heimat Berlin“ öffnet sich der Club für einen größeren Kreis.

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