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Extra: City-Lauf „S 25 Berlin“

Dort laufen, wo Flieger gen Himmel starten

Der „Airport Night Run“ führt 2021 nicht mehr über die Dauerbaustelle BER. Das typische Flughafengefühl kommt trotzdem auf

Die neue Strecke (10 Kilometer oder 4x5 Kilometer) grenzt an die Südbahn des BER. FOTO: LOTHAR KOETHE

Der Traum vom Fliegen fasziniert die Menschen nach wie vor. Dieses ganz besondere Gefühl beginnt für viele schon am Flughafen. Diesem ebenso geschäftigen wie wuseligen Ort, an dem Aufregung und Freude sofort spürbar sind. Den Reiz eines Flughafens wussten auch die Teilnehmer des „Airport Night Run“ in der Vergangenheit zu schätzen. Sie hatten die einmalige Gelegenheit, einem Flughafen ganz nahe zu sein. Denn der BER war eine nie enden wollende Dauerbaustelle, gelaufen werden konnte quer über das Areal.

Mittlerweile ist der Flughafen geöffnet, die Startbahn wird anderweitig genutzt. Der Lauf findet zum Glück trotzdem statt. Gleich nebenan, auf dem ILA-Gelände, das an die Südbahn des BER grenzt. Dort, wo man den startenden Flugzeugen so nah ist wie an kaum einem anderen Ort.
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„Wir wollten das größtmögliche Flughafen-Feeling beibehalten und zugleich neue Anreize schaffen. Das war das Ziel, das wir intensiv und gemeinsam mit den Flughafen-Verantwortlichen verfolgt haben“, sagt Martin Seeber, Geschäftsführer der Top Sportmarketing GmbH, die den „Airport Night Run“ am 30. Oktober im Rahmen der Serie „Berlin läuft!“ organisiert. Der Umzug war allerdings nicht ganz einfach zu meistern. Denn das neue Gelände ist zwar ideal zum Laufen, aber eben deutlich kleiner als die BER-Baustelle. Kurzerhand warf man die Halbmarathon-Distanz aus dem Portfolio. Geblieben ist die klassische Zehn-Kilometer-Distanz, was vier Runden über das Areal des „Berlin ExpoCenter Airport“, wie der neue Austragungsort offiziell heißt, entspricht. Jeweils zwei Runden müssen die Teilnehmer der erweiterten Vier-mal-fünf-Kilometer-Staffel absolvieren. Die Staffel gab es schon früher, nur war die Distanz damals einen Kilometer kürzer.

Anmeldung noch bis zum 27. Oktober

Neben den startenden Flugzeugen ist das zweite Highlight der Strecke ein riesiger Hangar, der mehrfach durchlaufen werden muss. Dabei werden die Teilnehmenden, so Seeber, „begleitet von Musik, Licht- und Pyro-Effekten – ein besonderes Erlebnis für die ganze Familie“. Überhaupt rückt dieser Aspekt ins Zentrum des „Airport Night Run“. „Das Familienerlebnis rückt in den Fokus“, sagt auch Seeber, der zudem auf den neuen Kinderlauf verweist. Eine extra für laufaffine Kids ausgewiesene Strecke misst 1,2 Kilometer. Und da am selben Tag, an dem der „Airport Night Run“ stattfindet, auch Halloween sein wird, dürfen sich die jungen Teilnehmer auf der Distanz nicht nur auspowern, sondern dabei auch schaurig-schöne Kostüme tragen. So werden Kürbisse und Skelette, Vampire und Hexen über das Gelände laufen. Ein riesiger Spaß und eine einmalige Erinnerung.
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Trotz der geänderten Bedingungen und der strengen Hygieneauflagen, die auf der 3G-Regel basieren, sind die Macher froh, dass der Lauf bereits jetzt schon so eine hohe Resonanz erzeugt. „Die Nachfrage ist groß, obwohl wir diesmal angesichts der kompakten Strecke keinen Halbmarathon anbieten können“, sagt Martin Seeber. „Wir rechnen mit 8000 Läuferinnen und Läufern.“ Noch ist es nicht zu spät, ebenfalls dazuzustoßen, den neuen „Airport Night Run“, das neue Gelände und die neue Strecke kennenzulernen. Die Anmeldung ist bis kurz vor Beginn des Rennens geöffnet. Finale Deadline ist der 27. Oktober. Weitere Infos unter: www.berlin-laeuft.de/airportnightrun/ MAX MÜLLER
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