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Themenwelten Berliner Morgenpost
Endlich Ferien – der Ferienkalender

Seen & Bäder

Das Berliner Stadtgebiet ist mit 26 Frei- und Sommerbädern ausgestattet

FOTO: WAYRA / ISTOCK

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Liepnitzsee

Naturliebhaber aufgepasst: Bei Bernau liegt einer der saubersten Seen Brandenburgs, umsäumt von schattigen Wäldern und zahlreichen Badestellen. Wer die etwas weitere Anfahrt nicht scheut, wird mit blauem Wasser und der malerischen Insel „Großer Werder“ belohnt, die einen Campingplatz und die Insulaner Klause beherbergt. Die kleine Fähre Frieda setzt stündlich von den Anlegestellen Ützdorf Nord- und Südufer über. Eingeschworene Liepnitzsee-Kenner sind meist früh am See zu finden, sie sichern sich eine eigene Badebucht oder leihen eines der begehrten Ruderboote aus. Aber auch im Waldbad lässt sich der Liepnitzsee in voller Pracht erleben. Hier können die kleinsten Schwimmer in mit frischem Seewasser befüllten Becken planschen und es gibt einen Imbiss.

Waldbad Liepnitzsee

Wandlitzer Chaussee 150, 16321 Bernau bei Berlin, tgl. von 10–14 Uhr oder von 15–19 Uhr, Eintritt: 4 Euro, erm. 3 Euro

Schlachtensee

Einfach in die S1 einsteigen und fast bis zur Endhaltestelle fahren – so halten es viele Berliner, deshalb ist man am Schlachtensee selten allein. Auf den großen Liegewiesen herrscht Freibadstimmung, daneben bietet das bewaldete Seeufer schattige Badebuchten. Jogger drehen gerne ihre Runden um den See, die Fischerhütte sorgt für das leibliche Wohl. Dort gibt es einen großen Biergarten und einen SUP-Board-Verleih.

Schlachtensee

Zehlendorf, mit der S-Bahn bis Schlachtensee oder U-Bahn bis Onkel Toms Hütte, kein Eintritt, aber auch keine Bademeister

Tonsee

An heißen Sommertagen sind Waldseen wie der Brandenburger Tonsee in Klein Köris ideal. Hier sonnt man sich unter Kiefern oder zwischen Sanddünen und wirft die Luftmatratze auf glasklares Wasser. In direkter Seenähe gibt es einen Parkplatz und eine Liegewiese mit Pommesbude, Eis und kühlen Getränken. Zu einem ausgedehnten Kurzurlaub lädt der Campingplatz direkt am See ein. Der Tonsee kostet keinen Eintritt, dafür gibt es aber auch keine Bademeister.

Tonsee

Mit dem Auto erreicht man den Tonsee über die A13 Richtung Dresden, Abfahrt Groß Köris, rechts auf die Berliner Straße abbiegen und dieser unter der Autobahn hindurch in Richtung Klein Köris folgen.

FOTO: DIANA BERGMANN
FOTO: DIANA BERGMANN
Werlsee

Trotz seines feinen Sandstrands gehört der Werlsee im Oder-Spree-Kreis eher zu den Geheimtipps. Dabei gibt es mitten auf dem See sogar eine Insel mit dem Spitznamen „Liebesinsel“, auf der man den Tag verbringen und den Blick aufs Ufer genießen kann.

Werlsee

Feldstraße 3, 15537 Grünheide. Mit dem Auto erreicht man den Werlsee über die A10 Richtung Dresden, Ausfahrt Erkner, nach links abbiegen und der L231 bis nach Grünheide folgen. Der See kostet keinen Eintritt.

FOTO: DIANA BERGMANN
FOTO: DIANA BERGMANN
Sommerbad Neukölln

Das „Columbiabad“ ist mit allem ausgestattet, was ein Freibad zum Sommererlebnis macht: Es gibt mehrere Sprungbretter, eine 83 Meter lange Rutsche, ein 50 Meter langes Schwimmbecken, Wasserpilze, ein Babybecken – und Pommes an der Imbissbude! Auch auf der Sprunganlage und der Rutsche gilt: Abstand halten!

www.berlinerbaeder.de

Columbiadamm 160, Neukölln, tgl. 7–10 Uhr, 11–15 Uhr oder 16–20 Uhr (nur mit Online-Ticket), Eintritt: 3,80 Euro

Sommerbad Wilmersdorf

Wer sich traut, springt vom 10-Meter-Turm ins Wasser, für die Trockenübung gibt es im Wilmersdorfer Freibad sogar eine Trampolinanlage. Sportschwimmer werden sich über die geleinten Bahnen im beheizten 50-Meter-Becken freuen, das Nichtschwimmerbecken ist mit Wasserpilz und Rutsche bestückt. Stärkung gibt es an der Imbissbude.

www.berlinerbaeder.de

Forckenbeckstraße 14, 14199 Schmargendorf, tgl. 7–10 Uhr, 11–15 Uhr oder 16–20 Uhr, Eintritt (nur mit Online-Ticket): 3,80 Euro

Strandbad Lübars

Besonders Familien mit kleinen Kindern werden sich an dem 100 Meter langen Strand der naturbelassenen Anlage mit reichlich Baumbestand wohlfühlen. Der große Nichtschwimmerbereich ist gut markiert und mit zwei Wasserrutschen bestückt und es gibt einen großen Spielplatz. Hungrige Badegäste versorgt das frisch renovierte Restaurant mit regionalen und mediterranen Gerichten. Aktuell können die Strandkörbe nur tageweise gemietet werden.

www.strandbad-luebars.de

Am Freibad 9, 13469 Reinickendorf, während der Sommerferien tgl. 8–20 Uhr, Eintritt: 6 Euro, erm. 4 Euro

FOTO: STADTWERKE POTSDAM
FOTO: STADTWERKE POTSDAM
Waldbad Templin

Naturliebhaber freuen sich über die malerische Lage und den FKK-Bereich, Familien wissen die Ausstattung zu schätzen – im Waldbad in Potsdam gibt es beides: Schwimmen im See und Entspannen unter Bäumen. Aber auch an der Wakeboardanlage trainieren, ein Tretboot ausleihen und die Wasserrutsche erklimmen. Kinder können im Planschbecken oder auf dem Spielplatz toben.

www.swp-potsdam.de

Templiner Str. 110, 14473 Potsdam, tgl. 9–14 Uhr oder 15–20 Uhr, Eintritt (nur mit Online-Ticket): 3 Euro, erm. 1,50 Euro

FOTO: TROPICAL ISLAND HOLDING GMBH
FOTO: TROPICAL ISLAND HOLDING GMBH
Tropical Islands

Das imposante Vergnügungsbad liegt ca. 50 km vor Berlin und ist schon von Weitem gut zu sehen. Der Shuttlebus bringt Besucher direkt vom Bahnhof zur Wasserwelt mit Tropen-Deko, die mit unterschiedlichen Rutschen (von denen aktuell zwei geschlossen sind), Wellenbädern, einer Wellnesslandschaft, diversen Restaurants und Übernachtungsmöglichkeiten echte Urlaubsgefühle aufkommen lässt. Während der Sommermonate verheißt vor allem der 35.000 Quadratmeter große Außenbereich Amazonia rasante Abenteuer im Wildwasserkanal, auf dem Surfsimulator und auf mehreren Riesenrutschen.

www.tropical-islands.de

Tropical-Islands-Allee 1, 15910 Krausnick, tgl 6–24 Uhr, Eintritt (nur mit Online-Ticket): 45 Euro, erm. 36 Euro
 

Aktuelle Info

GRAFIK: ELIFLAMRA / ISTOCK
GRAFIK: ELIFLAMRA / ISTOCK
Vor dem Besuch eines Strand- oder Freibads empfiehlt es sich, die Baderegeln auf der jeweiligen Website sorgfältig nachzulesen; dort müssen übrigens auch in vielen Fällen vorab die Eintrittskarten erworben werden. Für die etwaige Kontaktverfolgung füllen Badegäste in der Regel Meldebögen aus. Die Umkleidekabinen und Innenduschen der allermeisten Badeanstalten sind geschlossen und es gilt die allgemeine Abstandsregel von 1,5 Metern – auch im Wasser. Auf den Liegewiesen und Stränden sind Besuchergruppen angehalten, mindestens fünf Meter voneinander entfernt zu liegen.

Die Klassiker – Strandbaden mit Tradition

FOTO: ELKE A. JUNG-WOLFF
FOTO: ELKE A. JUNG-WOLFF
Strandbad Wannsee

Der Klassiker unter den Freibädern gehört seit 1907 zum weitgefächerten Angebot der Berliner Bäderlandschaft. Ein Kilometer Sandstrand bietet reichlich Platz, um dem Charme vergangener Zeiten zu erliegen. Auch wenn der FKK-Bereich sowie die Rutschen aktuell geschlossen bleiben müssen, gibt es genug zu erleben: zum Beispiel Windsurf- und Segelkurse.

www.berlinerbaeder.de

Wannseebadweg 25, 14129 Zehlendorf, tgl. von 9–14 Uhr oder von 15–20 Uhr, Eintritt: 3,80 Euro (Eintritt nur mit Online-Ticket)

Strandbad Grünau

Am südöstlichen Stadtrand gelegen, verheißt das Strandbad Grünau bereits seit 112 Jahren Erfrischung an heißen Sommertagen. Wer genug vom Schwimmen in der Dahme hat, entspannt in einer der Cabanas oder leiht ein SUP-Board aus. Lounge-Gefühl kommt in der Strandbar auf, die bis 21 Uhr geöffnet ist.

www.strandbadgruenau.de

Sportpromenade 9, 12527 Grünau, bis 31.08.20, tgl. von 10–19 Uhr, Eintritt: 5,50 Euro, erm. 3,50 Euro

Seebad Friedrichshagen

Am größten See von Berlin, dem Großen Müggelsee, kommen Wasserratten im Seebad Friedrichshagen voll auf ihre Kosten: Bademeister achten auf mutige Sprungturm-Akrobaten, Familien schippern mit einem Miet-Floß über das Wasser und Landratten bewundern das Treiben der Wassersportler und Amateur-Kapitäne. In diesem Jahr gilt auf Betonwegen und im Wartebereich eine Maskenpflicht.

www.seebad-friedrichshagen.de

Müggelseedamm 216, 12587 Friedrichshagen, tgl. 10–19 Uhr, Eintritt: 5,50 Euro, erm. 3 Euro

Strandbad Plötzensee

Das Seebad im Wedding blickt auf eine lange Geschichte zurück. Heute erfreut es sich unter anderem wegen seiner zentralen Lage großer Beliebtheit. In diesem Sommer müssen alle Besucher einen Meldebogen ausfüllen, ansonsten darf wie gewohnt – allerdings mit Abstand – gebadet werden.

www.ploetzensee.de

Nordufer 26, 13351 Wedding, Mo–Fr 9–20 Uhr, Sbd/So 9–22 Uhr, Eintritt: 6 Euro, erm. 3 Euro

Weitere Aktivitäten im und am Wasser

Wasserskipark Zossen

Die Seenlandschaft im Berliner Umland ist ein Paradies für Wassersportler. Reichlich Action gibt es zum Beispiel im Wasserskipark Zossen, wo Kinder, Anfänger und Fortgeschrittene Wakeboard und Wasserski fahren und Kurse besuchen können. Übungslifte helfen bei den ersten Gehversuchen auf dem Wasser, die nötige Ausrüstung kann vor Ort gemietet werden.

www.wasserskipark-zossen.de

Schünower Straße 19, 15806 Zossen, die Öffnungszeiten werden wöchentlich für die Folgewoche auf der Website veröffentlicht, Eintritt: Anfängerkarte ab 15 Euro/Stunde, Familienkarte 105 Euro/Tag (nur mit Online-Ticket)

Floß und los

Draußen, am Wasser und trotzdem für sich sein? Da kommt ein eigenes Floß wie gerufen. An der Mietstation am Treptower Park können Familien und kleine Gruppen zwischen unterschiedlichen Modellen wählen, die je nach Angebot mit SUP-Board, Grill und Tipi ausgestattet sind. Ein Bootsführerschein ist nicht nötig. Maximale Personenzahl beachten und Kinder mit Schwimmwesten ausstatten!

www.flossundlos.de

Treptower Park, Bulgarischer Str. 62, 12435 Treptow, ab 130 Euro/Tag (nur Online-Buchung), 1–3 stündige Fahrten vor Ort buchbar
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