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Themenwelten Berliner Morgenpost
Endlich Ferien – der Ferienkalender

Sport & Abenteuer

Unter den 671.000 Mitgliedern der rund 2500 Sportvereine Berlins findet man Anhänger fast jeder Sportart

FOTO: MARIO BARTKOWIAK

Kletterwald Lübben 

Gut eine Stunde von Berlin entfernt liegt ein Kletterparadies mit elf Parcours. Mitten im Biosphärenreservat Spreewald können sich Anfänger ausprobieren, Fortgeschrittene Erfahrungen sammeln und Erfahrene gleich noch den zehn Meter hohen Kletterturm bezwingen. Zweieinhalb Stunden dauert das sportliche Abenteuer. Da bleibt für Familien auf einem Tagesausflug noch genügend Zeit, weiter im Spreewald aktiv zu bleiben.

www.kletterwald-luebben.de

Hartmannsdorfer Straße 27 c, 15907 Lübben, tgl. 10–19 Uhr, letzte Einweisung um 15.30 Uhr, ab 6 Jahren, Eintritt: 11–20 Euro, Rabatt für mitkletternde Eltern

Futurium

FOTO: MARIO BARTKOWIAK
FOTO: MARIO BARTKOWIAK
Wellenwerk Berlin

Die perfekte Welle kann auch künstlich erzeugt werden. In der Berliner Surfhalle wird sie bis zu 1,60 Meter hoch. Wer sie nicht reiten kann, fällt dafür in 26 Grad warmes Wasser.

www.wellenwerk-berlin.de

Landsberger Allee 270, 10367 Lichtenberg, Mo–Fr, 18–22 Uhr, Sbd–So 12–22 Uhr, Tickets 40 Euro pro Stunde, ab 7 Jahren

FOTO: HANS FRIEDRICH
FOTO: HANS FRIEDRICH
Mellow Park

Die Skater-Anlage im Südosten der Stadt steht auch in den Ferien offen. Einfach einen Slot für einen der Parcours von „Rudis Reste Rampe“ bis zum „Racetrack“ reservieren, dann geht es mit dem BMX auf die Strecke. Außerdem muss man dieses Jahr seinen eigenen Helm mitbringen.

www.mellowpark.de

An der Wuhlheide 256, 12459 Köpenick, Di–So 11–17 Uhr, Tickets regulär: 3 Euro, Ferienkurse für Kinder ab 8 Jahren kosten 120 Euro und gelten für 5 Tage à zwei Stunden

Sprungraum Berlin

Nicht nur ein paar Trampolins, nein, gleich einen ganzen Trampolinpark verspricht der Sprungraum in Tempelhof. Auf zehn Flächen erreichen die Springer eine Höhe von bis zu sechs Metern in der Luft. Aber Anfänger können auch viel sanfter einsteigen. Denn im Vordergrund soll hier der Spaß stehen.

www.sprungraum.de/berlin

Malteserstraße 139-142, 12277 Tempelhof, in den Ferien tgl. ab 10.30 Uhr, Eintritt: 19,50 für 90 Min., Kinder unter 3 Jahren frei

FOTO: DAMI VON D
FOTO: DAMI VON D
Abenteuerspielplatz Fort Robinson

Hütten aus Holz bauen, mit Naturmaterialien basteln und Tiere im Streichelzoo pflegen oder einfach nur spielen. Der Abenteuerspielplatz am Rande des Landschaftsschutzgebietes Falkenberger Krugwiesen gehört zu den vielfältigsten Berliner Abenteuerspielplätzen.

www.kietzfuerkids.de/fort-robinson/

Wartiner Straße 79, 13057 Falkenberg, Di–Fr 10–19 Uhr, Sbd 10–17 Uhr, Eintritt frei, zwischen 6–14 Jahren

Illuminati Escape

Rätsel lösen, um eine Mission zu bestehen – und das in einer tollen Spielatmosphäre. All dies bieten Escape Rooms. Bei Illuminati muss man dabei nicht drinnen sein. Die Mission „Safe House“ wird draußen gespielt. Es braucht dazu nur die passende App (ein Tablet wird gestellt).

www.illuminati-escape.com/de

Abbestraße 17, 10587 Charlottenburg, Mi+Do 12–21 Uhr, Fr+So 11–21 Uhr, Sbd 10.30–21 Uhr, ab 78 Euro für 2 Spieler, ab 10 Jahren

FOTO: HOLGER HAPPEL /BERLINER UNTERWELTEN E. V.
FOTO: HOLGER HAPPEL /BERLINER UNTERWELTEN E. V.
Erlebte Geschichte: Berliner Unterwelten e. V.

75 Jahre Kriegsende – das sollte in diesem Jahr eigentlich besondere Aufmerksamkeit bekommen. Doch im Lockdown ging der Gedenktag am 8. Mai etwas unter. Und die Institutionen, die die Erinnerung an die Nazi-Diktatur am Leben halten, hatten geschlossen. Inzwischen sind die meisten von ihnen aber wieder geöffnet. So ist auch der Verein „Berliner Unterwelten“ wieder aktiv.

Eine der angebotenen Führungen ist die Tour 1. Sie startet am U-Bahnhof Gesundbrunnen. Hier entstanden im Zweiten Weltkrieg auf mehreren Etagen unterirdische Schutzräume für Reisende und Anwohner. Mit festem Schuhwerk geht es durch die alten Schutzräume. Noch immer ist dort die Enge zu spüren. Die Räume beherbergen heute Teile des Berliner Unterwelten-Museums, das hier Funde aus Bunkern des ehemaligen Regierungsviertels sowie Kriegsschrott und Bodenfunde aus Kriegstagen präsentiert.

berliner-unterwelten.de

Brunnenstr. 105, 13355 Wedding, Führungen derzeit nur online buchbar und zu bezahlen, Tour 1 ist ab 7 Jahren, ab 12 Euro

FerienFEZ

Was wären die Sommerferien ohne das „FEZ“? Sicher nicht das Gleiche. Dieses Jahr sind die Kinder nach „SpieloFEZien“ geladen, wo sie nach Gold schürfen, Theater spielen und Bootfahren können. Oder auf einem der verschiedenen Spielplätze herumtollen, Hauptsache, draußen in der Natur. Dieses Jahr allerdings nur in Kleingruppen und nur mit vorab gekauftem Ticket. Sonst steht dem Spaß nichts im Wege.

www.ferienfez.fez-berlin.de

Straße zum FEZ, 12459 Köpenick, Di–Do, Sbd–So 10–13 Uhr und 14–17 Uhr, ab 4 Euro , ab 5 Jahren

Berlin Story

Die Themen Nationalsozialismus, Adolf Hitler und Zweiter Weltkrieg werden in einem Bunker leichter zugänglich. Am Anhalter Bahnhof beherbergt der Hochbunker aus der Nazi-Zeit die viel gelobte Ausstellung „Hitler – wie konnte es geschehen“. Doch auch über die eigene Stadt gibt es im Museum viel zu entdecken, in der zweiten Ausstellung „Berlin Story“, die 800 Jahre Berliner Geschichte zeigt.

www.berlinstory.de

Schönebergerstr. 23 a, 10963 Kreuzberg, tgl. 10–19 Uhr, 4,50 Euro

Irrlandia

Wilde Rutschen hinuntersausen, eine Ritterburg erstürmen, durch das Höhlenlabyrinth streifen: Das alles gehört zu den Attraktionen des Mitmachparks „Irrlandia“. Ab 4. Juli kommt dann noch das Maislabyrinth hinzu.

www.irrlandia.de

Lebbiner Straße 1, 15859 Storkow, tgl. 10–18 Uhr (wetterbedingt), Eintritt: 9 Euro, ab 6 Jahren

Aktuelle Info

GRAFIK: ELIFLAMRA / ISTOCK
GRAFIK: ELIFLAMRA / ISTOCK
Auch wenn viele Beschränkungen gelockert wurden und die Mehrzahl der Einrichtungen wieder geöffnet hat, sind die Regeln in diesem Jahr anders. Das Abstandsgebot von 1,5 Metern, Hygieneregeln wie Händewaschen und zum Teil auch das Tragen eines Mundschutzes sind bei den Aktivitäten vorgeschrieben. Die Nutzung von Duschen und Toiletten ist oft eingeschränkt, Ausrüstung muss mitgebracht oder gekauft und kann nicht nur geliehen werden. Viele Besuche sind auch nur mit Anmeldung möglich. Es ist daher wichtig, sich vorab online oder telefonisch über die aktuell geltenden Regeln zu informieren.

Ausflüge und Camps in und um Berlin

Paddeln

Man ist mitten in Berlin – und doch ganz weit draußen: Der „Bootsladen“ verleiht Kanus und Kajaks an einem lauschigen Kanal in Pichelswerder. Das grüne Paddelrevier zwischen Stößensee und Havel wird wegen seiner verzweigten Wasserwege auch „Klein-Venedig“ genannt. Für eine Tour sollte man etwas Zeit mitbringen, die Boote werden nur tageweise verliehen.

www.der-bootsladen.de

Brandensteinweg 37, 13595 Pichelswerder, Vermietung Mi–Fr, 12–19 Uhr, Sbd–So, 10–19 Uhr, ab 24 Euro pro Tag, Reservierungen nur telefonisch unter 030 / 362 56 85

FOTO: FLORIAN LÄUFER
FOTO: FLORIAN LÄUFER
Radtouren auf Komoot

In Berlin und Brandenburg ist die Auswahl an Wegen für Radfahrer groß. Zu den Höhepunkten der Region zählen etwa der Oder-Neiße-Radweg oder der Berliner Mauerweg. Die Potsdamer App „Komoot“ hält darüber hinaus noch weitere Vorschläge parat. Zum Angebot gehört ein Tourenplaner inklusive Navigation auf Offline-Karten, sodass schlechter mobiler Empfang kein Problem ist. Auch der eigene Fitnesszustand kann bei der Tour-Suche eingestellt werden.

www.komoot.de

für iOS und Android sowie auf diversen Smartwatches, Karten ab 3,99 Euro

Fußballferienschule

Kurz vor den Ferien kam die Nachricht: Fußballcamps finden statt! Also, Stutzen hoch und Stollen schnüren für die Fußballferienschule. Sie bietet im Stadion Wilmersdorf einwöchige Trainingslager an.

www.fussballschule.berlin

Fritz-Wildung-Straße 9, 14199 Wilmersdorf, Mo–Fr 8.30–15.30 Uhr, 5 Tage Camp: 180 Euro, ab 5 Jahren

Pfeffersport

Für Fußballer, Tänzer, Parcours-Sportler und Freunde von Bewegungsspielen bietet der Verein „Pfeffersport“ in den Sommerferien verschiedene Camps an. In jeder Woche gibt es dieses Jahr eine Vormittags- und eine Nachmittagsgruppe, damit nicht zu viele Kinder zusammen sind.

www.pfeffersport.de

Paul-Heyse-Straße 29, 10407 Prenzlauer Berg, 65 Euro für Mitglieder, sonst 80 Euro, Anmeldung online
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