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Der Sound von heute

Digitaler Musikgenuss ist längst normal. Entsprechend vielseitig ist das Angebot an kabellosen Lautsprechern heutzutage

Kabellos und digital ist der Teufel Holist-S-Black-Lifestyle. Die Musik kommt aus dem Internet oder von lokalen Speichern. FOTOS: Teufel (2)

Tape, Vinyl und CD waren gestern. Heute kommt die Musik vom Handy, Tablet, von Streamingdiensten wie Spotify oder YouTube oder von der Netzwerkfestplatte. Dementsprechend hat sich auch die Hardware zum Musikhören stark verändert, auch wenn man die gute alte Stereoanlage, wenn man sie nicht missen möchte, beispielsweise mit Bluetooth-Adaptern für eine Weile zukunftstauglich machen kann. Allerdings: Der Trend geht zum digitalisierten, kabellosen Musikgenuss – sowohl unterwegs wie zu Hause.

Los geht das moderne Hörvergnügen mit kleinen, kabellosen Mini Bluetooth Speakern für vergleichsweise wenig Geld, die locker in jede Jackentasche passen. Sie sind perfekt, um unterwegs den dünnen Handy-Sound aufzupeppen. Je nach Modell beträgt die Bluetooth-Reichweite zehn bis 30 Meter. Gute Miniboxen verfügen etwa über einen 360-Grad-Surround-Sound, kräftigen Bass, ordentliche Wattzahl und liefern über den Akku bis zu 24 Stunden Hörgenuss. Es gibt sie als No-Name-Produkte oder für etwas mehr Geld von bekannten Marken wie Bose, JBL oder Sony.
Teufel-Streamer-Environment: Er hilft bei der Einrichtung eines Smarthome-Systems.
Teufel-Streamer-Environment: Er hilft bei der Einrichtung eines Smarthome-Systems.
Schon mehr Power haben da die kompakten Bluetooth-Lautsprecher. Spitzengeräte wie der Rockster Cross des Berliner Lautsprecher-Spezialisten Teufel, Testsieger bei Stiftung Warentest in dieser Kategorie, liefern bereits einen satten Stereo-Sound. „Der Rockster Cross bietet die optimale Balance aus Mobilität und kraftvollem Klang“, beschreibt Florian Weidhase, verantwortlich bei Teufel für Presse und PR, „er ist groß und kräftig genug für spontane Partys und gleichzeitig leicht und kompakt genug, um überall mit hinzukommen.“ Noch einen Schritt weiter gehen Teufels Smart Speaker Hollist S und M, die mittels 360-Grad-Sound und integrierter Alexa-Sprachsteuerung ganze Räume in guter Qualität beschallen können.

Musikgenuss noch in der letzten Ecke

Ähnlich wie der Rockster und der Hollist, aber zusätzlich zum Bluetooth- noch mit WLAN-Empfang ausgestattet, funktionieren tragbare Geräte wie der Sonos Move. Dank der hohen WLAN-Reichweite ist der Move selbst in den entferntesten Teilen des Gartens fester Bestandteil des Sonos-Smart-Home-Sound-Systems, lässt sich aber auch problemlos überall mit hinnehmen. „Natürlich unterstützt der Move auch die Sprachassistenten Google Assistant und Amazon Alexa, so können Nutzer im WLAN per Sprachsteuerung Musik abspielen und vieles mehr“, erläutert Patrick Spence, Vorstandsvorsitzender von Sonos.

Als Teil der Sonos-Plattform sind weltweit mehr als 100 Streamingdienste verfügbar. Musik, Podcasts und mehr können über die Sonos App, via AirPlay 2 oder direkt über die Apps der Musikdienste gesteuert werden. Gleiches gilt auch für die neue Soundbar Sonos Arc, die satten Sound für das immer beliebter werdende Heimkino liefert.

Die tragbaren Sonos Move (in Lunar White und Shadow Black) sind mit WLAN ausgestattet. FOTO: Sonos
Die tragbaren Sonos Move (in Lunar White und Shadow Black) sind mit WLAN ausgestattet. FOTO: Sonos
In immer höhere Dimensionen stoßen inzwischen auch Streaming-Lautsprecher vor. Sie ersetzen quasi eine komplette Stereoanlage. Die gesamte Technik inklusive WLAN-Empfang ist in den Boxen enthalten. Dabei erreichen Systeme von Marken wie Bluesound oder KEF inzwischen den High-End-Bereich.

Streaming und Multiroom-Lösungen sind das Hi-Fi der Zukunft. „In einem Multiroom-System werden WLAN-fähige Lautsprecher untereinander sowie mit dem Internet vernetzt. Über eine App kann jeder einzelne Speaker gezielt angesteuert werden, mit anderen Smarthome Boxen gruppiert und dann raumübergreifend synchron Musik abgespielt werden“, erklärt der Teufel-Pressesprecher. Zudem ist es aber auch möglich, in verschiedenen Räumen unterschiedliche Songs gleichzeitig abzuspielen. Die Musik wird entweder aus dem Internet über den WLAN-Router auf die Multiroom-Lautsprecher gestreamt oder aus lokalen Speichern wie Netzlaufwerken oder USB-Speichern übertragen. Smartphone oder Tablet dienen als multifunktionale Fernbedienung. Selbst bei nicht WLAN-fähigen Stereo- oder Heimkino-Anlagen ist mit Geräten wie dem Teufel Streamer die Einrichtung eines Smarthome-Systems möglich. Uwe Lehmann

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