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Themenwelten Berliner Morgenpost
Extra: BERLINS TOP-LAGEN

Wohnen am Puls der Stadt

Zwischen East Side Gallery und Elsenbrücke entsteht eine begehrte Wohngegend: Der pulsierende Szenebezirk Friedrichshain-Kreuzberg liegt vor der Haustür, dahinter die Spree. Die reizvolle Mischung aus Ruhe, Luxus und Urbanität hat aber ihren Preis

Preisgekrönt: Die beiden Gebäude des Immobilienobjekts „Wave Waterside Living Berlin“ nahe der Elsenbrücke verzücken Architektur- und Luxusfreunde gleichermaßen. Dafür gab es den Mipim Award 2020 in der Kategorie „Beste Wohnbauentwicklung“ für das Planungsbüro Graft. FOTO: BETTR GMBH / BAUWERK CAPITAL GMBH & CO. KG

„Leben, wo andere Urlaub machen“: Mit diesem Spruch werben Immobilienmakler in touristischen Regionen gerne. Er soll aussagen, dass die Umgebung traumhaft ist und einen hohen Freizeitwert hat. In Berlin-Friedrichshain, entlang der Spree, bekommt dieser Satz noch eine weitere Bedeutung. In etlichen der neu entstehenden Gebäude werden sowohl Wohnungen als auch Hotelzimmer errichtet. Das ist nachvollziehbar: Die Top-Lage mit größtenteils Wasserblick gefällt Bewohnern wie Besuchern.

Eine solche gemischte Nutzung wird es zum Beispiel im Projekt mit dem Namen „Pier 61/63“ geben. Anfang 2022 soll der Bau mit 75 Mietwohnungen und 176 Serviced Apartments in der Mühlenstraße fertiggestellt sein. Das entstehende Hochhaus „Upside Berlin“ schräg gegenüber wird ebenfalls sowohl Wohnungen als auch Serviced Apartments beheimaten. Letztere sollen laut den Planungen in den Etagen eins bis sieben errichtet werden, die Wohnungen in den Etagen acht bis 22. Das Gleiche gilt für das in unmittelbarer Nähe entstehende Projekt „Pure“ in der Mühlenstraße: Neben 185 Wohneinheiten sollen 13 Serviced Apartments entstehen.
Am Ufer der East Side Gallery entsteht der „Pier 61/63“. FOTO: PAUL ZINKEN / PICTURE ALLIANCE/DPA/DPA-ZB-ZENTRALBILD
Am Ufer der East Side Gallery entsteht der „Pier 61/63“. FOTO: PAUL ZINKEN / PICTURE ALLIANCE/DPA/DPA-ZB-ZENTRALBILD
Wo einst Brachland war und Clubs beheimatet waren, entstehen seit Jahren Wohnungen im großen Stil. Doch so langsam wendet sich das Blatt, nun wird es enger und enger. Wer eine Immobilie zwischen East Side Gallery und Elsenbrücke sucht, sollte nicht mehr allzu lange zögern. Denn fast alle Bauprojekte der vergangenen Jahre sind fertiggestellt, die Wohnungen sind verkauft oder vermietet. Die drei großen, noch nicht abgeschlossenen Projekte „Pier 61/63“, „Upside“ sowie „Pure“ dürften indes die letzten mit (teilweise) Blick aufs Wasser sein. Denn auf den rund zwei Kilometern ist schlicht kein Grundstück mehr frei, das noch bebaut werden könnte. Und selbst die in den entstehenden Gebäuden angebotenen Eigentumswohnungen sind laut dem Vermarkter Ziegert Ever-Estate zum größten Teil schon vergeben. Im „Upside“ sind 55 Prozent der Wohnungen verkauft, im „Pure“ 70 Prozent. Dabei werden die Wohnungen in beiden Objekten frühestens im Sommer nächsten Jahres fertiggestellt. Zudem sind sie ziemlich teuer. Die günstigsten Preise pro Quadratmeter liegen je bei rund 7000 Euro – und gehen hoch bis weit über die 10.000-Euro-Marke. Doch das ist in den exklusiven Lagen Berlins, zumal am Wasser, Normalität. Der sogenannte Wasserfront-Aufschlag beträgt rund 30 Prozent. Dafür sind Objekte an Flüssen oder Seen aber auch besonders wertstabil, selbst in Krisenzeiten.

Bars, Clubs und Restaurants – aber auch große Arbeitgeber

Wer sich davon überzeugen möchte, schlendere einfach einmal an einem sonnigen Tag durch die Gegend. Abgesehen von den wenigen Baustellen, die natürlich keine optischen Höhepunkte sind, präsentieren sich Mühlenstraße und Stralauer Allee in neuem Glanz. Auf dem Rückweg empfiehlt sich der Weg am Flussufer entlang (der nur an wenigen Stellen unterbrochen ist). Der Blick auf die Spree, die Boote, die Wasserstatue „Molecule Man“ im Süden und die Gebäude auf der gegenüberliegenden Seite ist so schön, dass man gerne länger verweilt. Wer es sich finanziell leisten kann, verweilt dann eben jahrelang oder gar für immer.

Die Bauherren oder Makler werben nicht umsonst mit dem unverbauten und unverbaubaren Blick. Er richtet sich durch oft raumhohe Fenster nach Süden oder auf das urbane Berlin. Die Tatsache, dass der Puls der Stadt in der Umgebung schlägt, trägt maßgeblich dazu bei, dass die Lage begehrt ist. Friedrichshain-Kreuzberg gilt als der Szenebezirk schlechthin. Der legendäre Club Berghain, angesagte Restaurants, die Mercedes-Benz-Arena oder die East Side Mall sind fußläufig erreichbar. Außerdem liegt der Kiez sehr zentral. Die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel ist gut. „Zwischen East Side Gallery und Elsenbrücke hat sich in den letzten Jahren viel verändert: Die Infrastruktur ist sehr gut, die bauliche Qualität hochwertig, es gibt große Arbeitgeber wie Universal Music, Coca-Cola oder Zalando, aber auch viele Start-ups, die die Gegend schätzen“, sagt Franko Došen, Chief Sales Officer bei Ziegert EverEstate.

Vor allem aber die Mischung macht es: „Das Schöne an dem Standort ist, dass wir uns hier in einem urbanen Umfeld befinden, aber zugleich mit wenigen Schritten sowohl am Wasser als auch im Grünen, am Treptower Park, sind“, sagt Došen. Auch daraus resultieren die hohen Verkaufspreise. Gleiches gilt für die Mietpreise. Was die Mietwohnungen im „Pier 61/63“ kosten werden, verrät der Bauträger Trockland zwar noch nicht, bis zum Vermietungsstart im nächsten Jahr ist es noch zu weit hin, „in dieser Zeit kann sich noch vieles verändern“, sagt die Pressesprecherin. Aber: Man muss sich nur die Mietpreise vergleichbarer Objekte in der Gegend anschauen, um zu wissen, dass mindestens 20 Euro kalt aufgerufen werden, eher mehr.

Berühmte Architekturbüros verewigen sich an der Spree

Wer bereit ist, solche Summen auszugeben, bekommt aber nicht nur eine Lage, die ihresgleichen sucht. Auch der Wohnkomfort in den Neubauten ist in der Regel hochklassig – von den verwendeten Materialien bis zur hausinternen Technik. Zudem befinden sich in einigen der Objekte, etwa im „Pure“, Concierge-Services. Diese Dienste versprechen sowohl Bequemlichkeit als auch Sicherheit. Ferner entspringen die Häuser häufig der Feder renommierter Architekten.

Das gilt insbesondere für „Wave Waterside Living Berlin“, ein Objekt nahe der Elsenbrücke, entworfen vom international agierenden Planungsbüro Graft. Die häufig preisgekrönten Stararchitekten mit unzähligen spektakulären Projekten rund um den Globus haben an der Berliner Spree 161 Wohnungen mit 26 bis 296 Quadratmetern Fläche geschaffen. Sie verteilen sich auf zwei zueinander gewandte Gebäude, die ihrem Namen „Welle“ durch die besondere Formensprache gerecht werden – und zudem natürlich zum Fluss vor der Haustür passen. Das Objekt mit Concierge-Services, hauseigenem Bootssteg, Smart Home und E-Mobility- sowie Car-Sharing-Angeboten wurde ausgezeichnet – mit dem Mipim Award 2020 in der Kategorie „Beste Wohnbauentwicklung“.

Die meisten Bewohner sind bereits im letzten Jahr eingezogen. Beim Spaziergang am Ufer entlang sieht man sie hinter Bambus grillen und chillen. Aktuell bietet das Online-Immobilienportal Immoscout noch eine freie Wohnung im Objekt an. Für knapp eine Million Euro. THERESIA BALDUS

Neu unter den Top Lagen Berlins: Das Behrens-Ufer in Oberschöneweide

Die Berliner DIEAG entwickelt am Zukunftsort Schöneweide ein komplettes Gewerbestadtquartier mit höchsten Ansprüchen an Nachhaltigkeit, Nutzerfreundlichkeit und Aufenthaltsqualität
Grafische Darstellung des von der DIEAG in Zusammenarbeit mit der GfP Gesellschaft für Planung entwickelten städtebaulichen Konzepts – Blick aus Westen. FOTO: DIEFAB GMBH
Grafische Darstellung des von der DIEAG in Zusammenarbeit mit der GfP Gesellschaft für Planung entwickelten städtebaulichen Konzepts – Blick aus Westen. FOTO: DIEFAB GMBH
Im Berliner Südosten wird auf starkes Wachstum gesetzt: Die Projektentwickler der in Berlin ansässigen DIEAG Unternehmensgruppe investieren rund 1,1 Milliarden Euro in das ca. 100.000 m² große Areal des ehemaligen Werks für Fernsehelektronik im Köpenicker Stadtteil Oberschöneweide mit dem Ziel, Platz für bis zu 15.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Geplant ist nicht nur die Revitalisierung des 1917 ursprünglich als Stockwerksfabrik für den Automobilbau errichteten Peter-Behrens-Baus (siehe Foto). Entwickelt wird bis 2027 ein gesamtes Gewerbestadtquartier mit ca. 230.000 m² vermietbarer Fläche für Büro-, Hochschul- und je nach Anforderung weiterer Nutzungen, sowie Einzelhandels-, Gastronomie- und kulturellen Angeboten.

STÄDTEBAULICHE ÖFFNUNG DES BISHER UNZUGÄNGLICHEN AREALS

Das bereits mit dem Bezirk Treptow-Köpenick abgestimmte städtebauliche Gesamtkonzept sieht eine Mischung aus denkmalgeschütztem Bestand und modernem Neubau mit einzelnen markanten Hochpunkten, neuen Durchwegungen und öffentlichen Plätzen sowie die Einrichtung einer durchgängigen Uferpromenade entlang der Spree vor. Geplant ist allerdings keine weitere Büroinsel, sondern ein urbanes Quartier für Büro, Gewerbe und Freizeit. Das Areal soll bewusst zu jeder Zeit der allgemeinen Öffentlichkeit zur Verfügung stehen und sich mit seinen sozialen, kulturellen und Nahversorgungsangeboten harmonisch in den umliegenden Stadtteil Oberschöneweide einfügen.
Der denkmalgeschützte Peter-Beherens-Bau. FOTO: GMP ARCHITEKTEN FÜR DIEAG
Der denkmalgeschützte Peter-Beherens-Bau. FOTO: GMP ARCHITEKTEN FÜR DIEAG
ÖKONOMISCHE, ÖKOLOGISCHE UND SOZIALE ASPEKTE IM FOKUS

Beim Entwicklungskonzept legt die DIEAG Wert auf eine nachhaltige Standortentwicklung, die neben ökonomischen Bedingungen auch ökologische und soziale Aspekte in den Fokus stellt. Durch den Einsatz innovativer Bau- und Gebäudetechnologien gepaart mit vor Ort genutzten regenerativen Energiequellen wird das Quartier CO2-neutral und energieautonom – mit entsprechenden Einsparungseffekten bei den Betriebskosten. Darüber hinaus wird das Behrens-Ufer als Kiez funktionieren, der neben dem individuellen Arbeitsplatz ebenso über öffentliche Begegnungszonen, Sport-, Gastronomie- und Kultureinrichtungen, eine adäquate Nahversorgung sowie über soziale Einrichtungen, wie mehrere Kitas, verfügt. Begehbare Dachgärten im Neubau und intensiv begrünte Außenanlagen runden das Quartierskonzept ab und gewährleisten ein angenehmes Außenklima.

INNOVATIVE TECHNOLOGIEN IM QUARTIERSMASSSTAB

Ökologisch gewinnt das Behrens-Ufer neben der weitestgehenden Verwendung von Holz anstelle Betons im Neubau durch ein innovatives quartiersweit integriertes Standortenergiekonzept unter Einsatz transparenter Photovoltaikelemente in Fenstern und Fassaden, der Nutzung von Erdwärme und Wasserkraft sowie der thermischen Verwertung von Altpapier direkt in den einzelnen Gebäuden. Die Installation von Niederspannungsnetzen im gesamten Areal ermöglicht nicht nur die direkte Verwendung von PV-Strom ohne Umwandlung, sondern reduziert insgesamt den Strombedarf. Lichtwellenleiter aus Glasfaser sorgen für helles Tageslicht in Innenräumen und reduzieren den über den Tag hinweg notwendigen Energiebedarf weiter. Das Behrens-Ufer wird so in der Lage sein, mehr Strom vor Ort zu erzeugen, als es selbst benötigt. Vor Ort umgewandelte überschüssige Energie kann wiederum in Form von Wärme oder Kälte in unterirdischen Regenwassertanks gespeichert oder ins öffentliche Netz eingespeist werden bzw. steht für Kfz-Ladestationen in den Tiefgaragen- und Außenparkbereichen zur Verfügung. Der sich einstellende Kreislaufeffekt aus Vor-Ort-Erzeugung, Einsparung, Speicherung und Verwertung reduziert die Betriebskosten und wirkt sich positiv auf die Umweltbilanz aus.

EIN ZUKUNFTS-QUARTIER MIT HISTORISCHER TRADITION

Das Areal des Behrens-Ufers steht historisch wie kaum ein anderer Ort in Berlin für Innovation und Gründergeist, wurden doch hier bereits vor über 100 Jahren unter dem Markennamen N.A.G. – einer Tochterfirma der AEG – Elektrofahrzeuge hergestellt. Der Standort zählt zu den Gründungszentren, von denen aus der märchenhafte Aufstieg Berlins zur „Elektropolis“, zur führenden Industriemetropole Europas seinen Ausgang nahm. Die den umliegenden Stadtteil Oberschöneweide auch heute noch prägende Mischung aus Wissenschaft und Unternehmertum bietet im Zusammenspiel mit der allgemeinen Entwicklungsdynamik im Dreieck zwischen Berliner Stadtzentrum, BER und – bald auch – Tesla beste Voraussetzungen für eine neue turbulente Gründerzeit. Mit der HTW Berlin ist seit 2006 Berlins größte Hochschule für angewandte Wissenschaften hier angesiedelt. Konsequenterweise wird Schöneweide vom Land Berlin offiziell als einer von insgesamt elf „Zukunftsorten“ der Stadt geführt. Der Stadtteil verfügt zudem als Wohn-, Arbeits- und Forschungsstandort über eine städtebauliche Geschlossenheit und Ganzheitlichkeit, die in Berlin ihresgleichen sucht. Aktuell erfährt Schöneweide den größten Entwicklungsschub seiner neueren Geschichte. Im historischen Industriegürtel entlang der Spree werden zeitgleich weitere ehemalige Standorte der AEG sowie einstiger Großbrauereien aus dem Dornröschenschlaf erweckt und für Gewerbezwecke revitalisiert. Das Behrens-Ufer wird hier aufgrund seiner schieren Größe als dominante Quartiersentwicklung der maßgebliche Taktgeber sein.

ERSTE BAUMASSNAHMEN ENDE 2021

Der städtebauliche Anspruch des Projekts sowie der bauliche Umfang machen das Behrens-Ufer neben der „Urban Tech Republic“ auf dem ehemaligen Flughafen Tegel sowie der Siemensstadt 2.0 nicht nur zu einer stadtprägenden Quartiersentwicklung, sondern auch zum derzeit größten privatwirtschaftlich entwickelten gewerblich orientierten Immobilienprojekt Berlins. Ende 2021 sollen die Ertüchtigungsarbeiten im Bereich des denkmalgeschützten Bestands beginnen, 2022 dann der Neubau starten. Der Gesamtabschluss der Bauarbeiten ist für Ende 2027 geplant. Bezirk und DIEAG haben sich im laufenden Bebauungsplanverfahren auf ein städtebauliches Konzept geeinigt, Baurecht nach §34 besteht bereits. Mit der Umsetzung ist die Ed. Züblin AG als Generalübernehmer beauftragt. Verhandlungen mit ersten Mietinteressenten finden bereits statt.

Kontakt

DIE Deutsche Immobilien Entwicklungs AG
Schlüterstraße 36
10629 Berlin
info@die.ag
www.die.ag
www.behrensufer.berlin
DIEAG: DIE verstehen Immobilie
DIE Deutsche Immobilien Entwicklungs AG
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