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Karrieretipp

Der Auswärtige Dienst: ein Team – weltweit

 

FOTO: AUSWÄRTIGES AMT

#weltweitwir 
 
Das Auswärtige Amt ist kein gewöhnlicher Arbeitgeber; der überwiegende Teil seiner Beschäftigten befindet sich sein gesamtes Berufsleben lang in der Rotation zwischen Auswärtigem Amt in Berlin und Bonn und den über 230 deutschen Botschaften und Generalkonsulaten im Ausland. Als weltweites Team gestalten sie die deutsche Außenpolitik mit: Routine ist bei uns ein Fremdwort.

Lebenslanges Lernen – Amtseigene Aus- und Fortbildung

Grundsätzlich bildet das Auswärtige Amt die Angehörigen der Fachlaufbahnen zu Generalisten aus. Nach einer ein- bis dreijährigen Ausbildung in Berlin und im Ausland brechen die Beamtenanwärterinnen und -anwärter gut gerüstet als Visaentscheiderin nach New Delhi, als Verwaltungssachbearbeiter nach Paris oder als Politikreferentin nach Bogotá auf. Neben den verbeamteten Kolleginnen und Kollegen arbeiten Tarifbeschäftigte in einer Vielzahl von Berufen bei uns, insbesondere IT-Fachleute und Fremdsprachenassistentinnen und -assistenten. Die Akademie des Auswärtigen Amts bietet Fortbildungen für alle Kolleginnen und Kollegen an. Dazu gehört auch, kontinuierlich Sprachen aus aller Welt erlernen oder bestehende Sprachkenntnisse auffrischen zu können.

Ein Berufsleben lang in Bewegung

Unsere Beschäftigten wechseln üblicherweise alle drei bis vier Jahre den Arbeitsplatz und gemeinsam mit ihren Familien das Land, in dem sie leben. Sie können an jedem Ort der Welt eingesetzt und mit jeder Aufgabe ihrer Laufbahn betraut werden. Abenteuerlust und weltweite Versetzungsbereitschaft sind deshalb Grundvoraussetzung für die Arbeit im Auswärtigen Amt.

Ausgleich für besondere Herausforderungen

Das Auswärtige Amt ist sich der besonderen Herausforderung bewusst, die die hohe Mobilität seiner Diplomatinnen und Diplomaten und ihrer Familien mit sich bringt. Häufige Umzüge, weite Entfernung von der Heimat, schwierige klimatische Bedingungen und andersartige Lebensumstände können neben allen Vorzügen belastend sein. Das Gesetz über den Auswärtigen Dienst sieht diesbezüglich Möglichkeiten für Ausgleich und Erleichterungen vor. Seit 2005 sind wir Träger des Zertifikats „audit berufundfamilie“ und wurden 2015 zum vierten Mal in Folge für unser fortdauerndes Engagement für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgezeichnet.

Ein moderner Auswärtiger Dienst

Die Vielfalt unserer Gesellschaft muss sich auch im Auswärtigen Amt und an den deutschen Auslandsvertretungen widerspiegeln: Menschen mit diversen Herkunftsgeschichten, verschiedenen sozialen Hintergründen, unterschiedlichen sexuellen Orientierungen oder Behinderung – sie alle haben ihren Platz im Auswärtigen Amt.

So hat das Auswärtige Amt z. B. für alle Laufbahnen neue Arbeitskonzepte eingeführt und erweitert, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern und insbesondere auch mehr Frauen für Führungspositionen zu gewinnen. Dazu gehören flexible Arbeits- und Teilzeitmodelle, verstärktes Home Office und Jobsharing – aktuell auch praktiziert in Slowenien, wo ein Ehepaar die Botschaft gemeinsam leitet. Auch begrüßen wir besonders Bewerbungen von Personen mit Migrationsgeschichte.

Information

Weitere Informationen zu den Berufsbildern mittlerer Dienst, gehobener und höherer Dienst, Tätigkeiten im Tarifbereich sowie zu Praktika und Rechtsreferendariat finden Sie unter www.diplo.de/weltweitwir und auf unserem Instagram-Kanal @auswaertigesamt_karriere.
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