Anzeige
Themenwelten Berliner Morgenpost
Ausbildung & Studium 2020/2021

Der Auswärtige Dienst: ein Team – weltweit

Karrieretipp

#weltweitwir

Das Auswärtige Amt ist kein gewöhnlicher Arbeitgeber; der überwiegende Teil seiner Beschäftigten befindet sich sein gesamtes Berufsleben lang in der Rotation zwischen Auswärtigem Amt in Berlin und Bonn und den über 230 deutschen Botschaften und Generalkonsulaten im Ausland. Als weltweites Team gestalten sie die deutsche Außenpolitik mit. Die Gefahr, in Routine zu erstarren, ist dabei gering.

Lebenslanges Lernen – amtseigene Aus- und Fortbildung

Grundsätzlich bildet das Auswärtige Amt die Angehörigen der Fachlaufbahnen im mittleren, gehobenen und höheren Dienst zu Generalisten aus. Die Ausbildung der Beamtenanwärterinnen und -anwärter erfolgt in Berlin und dauert zwischen einem und drei Jahren, damit sie im Anschluss gut gerüstet als Visaentscheiderin nach New Delhi, als Verwaltungssachbearbeiter nach Paris oder als Politikreferentin nach Bogota aufbrechen können.

Neben den verbeamteten Kolleginnen und Kollegen arbeiten Tarifbeschäftigte in einer Vielzahl von Berufen bei uns, insbesondere IT-Fachleute und Fremdsprachenassistentinnen und -assistenten. Die Akademie des Auswärtigen Amts bietet Fortbildungen für alle Kolleginnen und Kollegen an. Sprachen aus aller Welt erlernen oder bestehende Sprachkenntnisse auffrischen können die Beschäftigten im Sprachlernzentrum.

Ein Berufsleben lang in Bewegung

Unsere Beschäftigten wechseln üblicherweise alle drei bis vier Jahre den Arbeitsplatz und gemeinsam mit ihren Familien das Land, in dem sie leben. Sie können an jedem Ort der Welt eingesetzt und mit jeder Aufgabe ihrer Laufbahn betraut werden. Auch Beschäftigte z.B. in der IT oder im Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes wechseln zwischen Inland und Ausland. Versetzungsbereitschaft ist deshalb Grundvoraussetzung für die Arbeit im Auswärtigen Amt.

Ausgleich für besondere Herausforderungen

Das Auswärtige Amt ist sich der besonderen Herausforderung bewusst, die die hohe Mobilität seiner Diplomatinnen und Diplomaten und ihrer Familien mit sich bringt. Häufige Umzüge, weite Entfernung von der Heimat, schwierige klimatische Bedingungen und andersartige Lebensumstände können belastend sein. Das Gesetz über den Auswärtigen Dienst sieht diesbezüglich einige Möglichkeiten für Ausgleich und Erleichterungen vor.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Vielfalt im Arbeitsumfeld

Seit 2005 sind wir Träger des Zertifikats „audit berufundfamilie“ und wurden 2015 zum vierten Mal in Folge für unser fort dauerndes Engagement für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgezeichnet.

Das Auswärtige Amt setzt sich dafür ein, ein Arbeitsumfeld zu etablieren, in dem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität Wertschätzung erfahren. Die Vielfalt unserer Gesellschaft soll sich auch im Auswärtigen Amt und an den deutschen Auslandsvertretungen widerspiegeln. Das Auswärtige Amt begrüßt Bewerbungen von Personen mit Migrationshintergrund. Sie bringen Sprachkompetenzen und Kenntnisse über andere Kulturen mit, die wir im Auswärtigen Dienst besonders gut gebrauchen können.

INFORMATION

Weitere Informationen zu den Berufsbildern mittlerer Dienst, gehobener und höherer Dienst, Tätigkeiten im Tarifbereich sowie zu Praktika und Rechtsreferendariat finden Sie unter www.diplo.de/weltweitwir
Weitere Artikel