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Weihnachten genießen

Knusper, knäuschen ...

Das Lebkuchenhaus ist ein Klassiker der Adventszeit. So entsteht es

Dekospaß: Schon die kleinsten Häuslebauer veredeln ihr Lebkuchenhaus am liebsten mit allem, was das Süßigkeitenregal so hergibt. Fotos: iStock/pepifoto/SolStock/Quanthem/Iren_lo/Bettina_Sentner

Der Teig für das zuckersüße Hexenhaus basiert auf dem Grundrezept von Lebkuchen. Online fi nden sich unzählige Basisrezepte mit Vollkornmehl, Nüssen und gehacktem Trockenobst. Für das besondere Aroma sorgen Nelken, Kardamom und Muskatnuss. Lebkuchengewürz gibt es bereits als fertige Mischung zu kaufen. Zusätzlich verleiht Kakaopulver dem Teig seine dunkle Farbe. Am besten ist es, den Teig über Nacht im Kühlschrank ruhen zu lassen. Am Backtag für ca. 30 Minuten auf Zimmertemperatur kommen lassen und dann fünf Millimeter dick ausrollen.
Wer die Teile für das Lebkuchenhaus nicht freihändig ausschneiden möchte, kann sich Papp-Schablonen vorbereiten. Mit diesem kleinen Trick brauchen die fl eißigen Häuslebauer einfach nur an den Teilen entlang zu schneiden, um perfekte Häuschen zu bauen. Wände und Dachteile auf Backbleche verteilen und am besten nochmal für 15 Minuten in den Kühlschrank stellen – so verziehen sie sich später im Ofen nicht. Noch etwas Teig für den Boden des Hauses übrig lassen.
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Zusammengehalten werden die gebackenen Teile von Zuckerguss aus Puderzucker und Zitronensaft. Die klebrige Masse sollte relativ fest sein – dann pappt beim Bauen alles schön aneinander. Zuerst die Seitenwände auf dem Boden befestigen. Zum Schluss das Spitzdach draufsetzen. Fertig ist das Häuschen. Zum Verzieren empfi ehlt sich ebenfalls Zuckerguss. Kekse, Bonbons, Schokolinsen – der Fantasie sind bei der Gestaltung keine Grenzen gesetzt. Innerhalb der ersten Woche kann vom Lebkuchenhaus problemlos genascht werden. Danach härtet die Deko aus und wird mehr als bissfest. Sarina Runkel
 

LEBKUCHENFAMILIE

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Oblatenlebkuchen werden ähnlich wie Makronen hergestellt, also ohne Fett, dafür mit Eiern und gemahlenen Nüssen. Die Masse wird auf Oblaten gespritzt und verziert. Die Königsklasse, der Elisenlebkuchen, enthält mindestens 25 Prozent Nüsse und höchstens 10 Prozent Mehl – je weniger, desto besser! 
 
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Der Teig für braunen Lebkuchen enthält Mehl, Honig und Gewürze, er wird ausgerollt und ausgestochen. Das Gebäck wird mit Zuckerglasur überzogen und verziert. Es wird schnell fest und bei entsprechender Luftfeuchtigkeit weich. 

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Printen sind eine Variante der braunen Lebkuchen. Sie sind rechteckig und bissfest. Besonders bekannt sind die Aachener Printen.




 
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