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Themenwelten Berliner Morgenpost
Weihnachten genießen

Zwischen den Jahren: Endlich Zeit, rauszugehen

Viele Weihnachtsveranstaltungen müssen ausfallen. Doch das ist kein Grund, zwischen den Jahren Trübsal zu blasen: Vom Alpaka-Hof bis zur Eislaufbahn – Berlin und Umgebung bieten zahlreiche Möglichkeiten für gemeinsame Erlebnisse

Fotos: André Siebitz, Picture Alliance/Soeren Stache, iStockphoto/zsv3207/Gannet77

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Historischer Spaziergang

Ein Ausflug nach Spandau lohnt eigentlich immer – im Winter aber besonders. Bei einem romantischen Winterspaziergang durch das Kolkviertel können Geschichtsinteressierte letzte Teile der alten Stadtmauer und hübsche Fachwerkhäuser aus dem 18. Jahrhundert entdecken. Und mit der Marienkirche verfügt der Bezirk sogar über die zweitälteste römisch-katholische Kirche der Stadt.

www.visitberlin.de/de/kolkviertel
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Spaß auf der Eisbahn

Was gibt es an einem sonnigen Wintertag Schöneres, als mit der Familie ein paar Runden Schlittschuh zu laufen? Ein besonderes Erlebnis erwatet Jung und Alt dabei auf der Eisbahn Lankwitz: Abseits der 1800 qm großen Eisfläche kann man sich hier auf zwei Spielfeldern im Eisstockschießen ausprobieren. An bestimmten Tagen gibt es außerdem die Möglichkeit, mit Gokarts über das Eis zu heizen.

www.eisbahn-lankwitz.de
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Alpakas streicheln

Wegen ihres flauschigen Fells sind Alpakas vor allem bei Kindern beliebt. Ursprünglich kommen die auch zu Therapiezwecken eingesetzten Tiere aus Südamerika. Ganz so weit muss man allerdings nicht reisen, um den niedlichen Vierbeinern nahezukommen. Kurz vor den Toren der Stadt lädt der Alpakahof Neuenhagen jeden Sonntag zur „Streichelstunde“ ein. Auch Alpaka-Wanderungen sind möglich.

www.alpakahof-neuenhagen.com
Fotos: André Siebitz, Stephan Wall, Picture Alliance/United Archives/Britta Pedersen, iStockphoto/swissmediavision
Fotos: André Siebitz, Stephan Wall, Picture Alliance/United Archives/Britta Pedersen, iStockphoto/swissmediavision
Potsdamer Weihnachtsgeschichten

Mit seinen zahlreichen Schlössern und den vielen historischen Gebäuden ist Potsdam immer einen Besuch wert. Auf der geführten Tour „Potsdamer Weihnachtsgeschichten“ können Besucherinnen und Besucher die Landeshauptstadt Brandenburgs nun auf eine ganz besondere Art und Weise erleben. So ist der Spaziergang durch die winterlich beleuchtete Innenstadt mit allerhand Anekdoten rund um die Weihnachtszeit gespickt, wobei vor allem Familien mit Kindern auf ihre Kosten kommen. Start der Tour ist der Neue Markt. Von hier aus geht es bis ins holländische Viertel, wo der weihnachtliche Streifzug schließlich von einer kulinarischen Überraschung abgerundet wird.

Führungen vom 27. November bis 31. Dezember, Karten ab 11 Euro, Tel.: (0)331-27558-899 www.potsdamtourismus.de
 
 

 
Eisbaden

Ein gewöhnlicher Winterspaziergang klingt langweilig? Wie wäre es mit Eisbaden? Immerhin soll so ein winterlicher Sprung ins kühle Nass das Immunsystem stärken. Wer sich das nicht alleine zutraut, kann auf der Facebook-Seite der Berliner „Ice Dippers“ erfahrene Mitstreiter finden und sich dort zum gemeinsamen Eisbaden verabreden. Beliebte Treffpunkte sind der Plötzensee, der Weiße See und der Treptower Park.

www.icedippers.com

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Filmklassiker daheim

Lust auf einen gemütlichen Filmeabend mit der Familie? Streamingdienste wie Amazon Prime oder Netflix haben zahlreiche Weihnachtsklassiker im Angebot: „Kevin – allein zu Haus“ (Amazon Prime) etwa ist ein absolutes Muss für die Feiertage und perfekt für die ganze Familie. Fans von Rom-Coms kommen dagegen bei „Tatsächlich ... Liebe“ (Netflix) auf ihre Kosten. Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte erzählt „Verrückte Weihnachten“ (Amazon Prime).

 

 
Winterpicknick

Eingemummelt in eine warme Decke lässt sich auch im Winter prima auf einer Parkbank picknicken. Wer sein Essen nicht selbst mitbringen will, kann in der Holzmarkt-Bäckerei Backpfeife ganz unkompliziert eine leckere Brotzeit zum Mitnehmen bestellen und sich damit ans Spreeufer verkrümeln. Auf der Außenterrasse des Nola’s am Weinberg dagegen lässt Schweizer Käsefondue echtes Winterurlaubsgefühl aufkommen.

www.nola.de

  

 
 
Rodeln gehen

Sobald der erste Schnee fällt, verwandeln sich die Abhänge in Berlins Parks wieder in viel befahrene Rodelpisten. Die wohl beliebteste Abfahrt bietet der 120 Meter hohe Teufelsberg. Wer dagegen etwas leerere Hänge bevorzugt, ist im Volkspark Rehberge an der richtigen Adresse. Und im Freizeitpark Lübars lässt sich dank der Flutlichtanlage auch im Dunkeln rodeln. Auf der Website der Stadt sind noch viele weitere Pisten aufgelistet. Julien Hoffmann

www.berlin.de
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