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IBB und Land helfen Start-ups in Zeiten der Corona-Pandemie

Investitionsbank Berlin

Ob allein oder im Team, für Start-ups ist die IBB immer eine starke Partnerin. FOTO: IBB

Die Corona-Pandemie macht auch den Start-ups in Berlin zu schaffen. Da ist es gut, dass Bund, Land, Investitionsbank Berlin (IBB) und deren Tochter, die IBB Beteiligungsgesellschaft (IBB Ventures) sowie zahlreiche Intermediäre, ein umfangreiches Hilfsprogramm für Berliner Start-ups und kleine mittelständische Unternehmen aufgelegt haben, die im Zuge der Coronakrise unverschuldet in einen Finanzierungsengpass geraten sind.

Über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat der Bund Finanzierungsmittel im Volumen von 100 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Hinzu kommen 40 Mio. Euro vom Land Berlin über die IBB. Bis zu 800.000 Euro Liquiditätshilfe in Form von Wandelanleihen, Nachrangdarlehen oder offenen Beteiligungen können junge Start-ups bekommen. Der Bund trägt hier rund 70 Prozent des Risikos, Berlin übernimmt zusätzliche 30 Prozent.

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„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Business Angels, Family Offices und privaten VC-Gesellschaften“

Dr. Jürgen Allerkamp, Vorsitzender des Vorstands der IBB

Die Ausgestaltung der Coronahilfen für Start-ups ist länderspezifisch. Berlin ist eines der Länder, das beim Vertrieb des Programmes mit privaten VC-Investoren, sogenannten Intermediären, kooperiert. „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Business Angels, Family Offices und privaten VC-Gesellschaften als Intermediären, die beim Vertrieb des Programmes mit uns zusammenarbeiten“, sagt Dr. Jürgen Allerkamp, Vorsitzender des Vorstandes der IBB. Bis zum 31.12.2020 müssen die Verträge geschlossen sein und die Mittelauszahlung kann bis spätestens Herbst 2021 erfolgen.

DREI BAUSTEINE DER HILFE

Die „Coronahilfen für Start-ups“ bieten öffentliche Finanzierungshilfen bis 800.000 Euro, die im Zusammenhang mit mindestens 20 Prozent privater Finanzierungsmittel vergeben werden. Das Paket gliedert sich in drei Bausteine: Coronahilfen für Start-ups über die IBB Ventures (Baustein I), über private Risikokapitalgeber (Baustein II) und über die IBB / Berlin Mezzanine (Baustein III).

Über die Bausteine I und II werden offene Beteiligungen, stille Beteiligungen und Wandeldarlehen – bei denen anfängliche Darlehen erst später in eine Beteiligung umgewandelt werden können – vergeben. So hat das Start-up die Wahl, das Darlehen innerhalb von zwei Jahren zurückzuzahlen oder es in eine längerfristige Finanzierungspartnerschaft zu transferieren.

Die Bausteine I und II unterscheiden sich hauptsächlich durch den Vertriebsweg. Variante I läuft über die IBB Ventures und Variante II über Intermediäre, die bei der IBB akkreditiert sind. Eine Liste der Intermediäre ist auf der Website der IBB abrufbar.

Ende August hat die IBB zusätzlich den „Baustein III“ gestartet. Unter dem Namen „Berlin Mezzanine“ ist dieser besonders interessant für Start-ups, die Nachrangkapital bevorzugen.
 

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„Coronahilfen für Start-ups“

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